Mittwoch, 3. Dezember 2008

Angry, Sanjay Dutt lashes out at Govt over terror

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Sanjay Dutt äußert sich nach den Terroranschlägen

In einem Interview hat Sanju seinem Ärger und seinem Frust über das System freien Lauf gelassen:

"Mumbai ist 1993 zum ersten Mal angegriffen worden, und seitdem hat es immer wieder Terroranschläge gegeben. Und was machen wir? Ich sage nicht, dass Krieg die Antwort ist, aber die Behörden müssen endlich aktiv werden und Verantwortung übernehmen für die Sicherheit der Menschen. Schutzmaßnahmen sollten nicht nur für Promis und Politiker ergriffen werden, sondern auch für den kleinen Mann, der mit Bahn oder Bus reist. Wie ist es möglich, dass ein paar Terroristen einfach die Stadt stürmen und ganz Süd-Mumbai als Geisel nehmen können? Überall, wo sie angegriffen haben, hat es gewaltig an ausreichender Sicherheit gemangelt."

Natürlich kam die Rede auch darauf, dass er selbst in Zusammenhang mit den 1993er Anschlägen angeklagt worden war. "Dazu kann ich nicht viel sagen, da die Sache noch immer rechtshängig ist, aber mit dieser Fragerei lebe ich nun schon seit über zehn Jahren. Sehe ich denn wie ein Terrorist aus? Die einzige Entlastung, die mir vergönnt wurde, war mein TADA-Freispruch; das war eine große Erleichterung für mich und meine Familie, denn die Last, eines derart furchtbaren Verbrechens angeklagt zu sein, ist untragbar."

Wird er nun aufhören, Gandhigiri zu verbreiten? "Ich weiß nicht, ob Gandhigiri gegen diese mit moderner Artillerie ausgerüsteten Hi-Fi-Terroristen etwas ausrichten könnte. Deshalb gab es ja auch diese Szene in Lage Raho Munnabhai, wo Munna zweimal geohrfeigt wird und dann zurückschlägt mit dem Argument: Gandhi hat gesagt, wenn einer dich auf eine Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin - aber er hat nicht gesagt, was man tun soll, wenn man zweimal geohrfeigt wird."


Ich habe das Gefühl, dass diese Anschläge ein Ventil für Sanju sind, um seinen über all die Jahre angestauten Ärger und seine Wut auf die politischen Zustände und das System, die er bislang immer nur in sich reinfressen konnte, endlich rauszulassen...

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