Sonntag, 9. November 2008

"I'm a rock star!" - Sanjay Dutt's new and stunning look!

Quelle / Source in English



Sanju is back, und wie!! "Wie ein Grizzlybär aus dem Winterschlaf, mit einem neuen Look, und dazu in einer sonnigen und heiteren Stimmung, wie man sie zuletzt lange bei ihm vermisst hat." :-)

Sanju, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnte, dass sein Aufenthalt in Kashmir nur von kurzer Dauer sein würde (die Lamha-Dreharbeiten dort wurden nach massiven Störungen durch die Bevölkerung abgebrochen und nach Mumbai verlegt), meinte, er reise mit gemischten Gefühlen nach Kashmir; einerseits sei er aufgeregt, andererseits sei da auch diese Angst, dass jederzeit etwas passieren könne. Kashmir in seinem heutigen Zustand zu sehen schmerze ihn, da er schöne Erinnerungen an glückliche Zeiten hat, die er mit seinen Eltern dort verbracht hat. "Kashmir war atemberaubend. Ich konnte ohne Angst allein überall hin gehen. Dal Lake war einer meiner Lieblingsorte. Ich habe wundervolle Erinnerungen an das gute Essen in Kashmir und an die warmherzigen Menschen. Aber es ist heute nicht mehr wie früher. Die Menschen dort tun mir leid, und ich bete darum, dass Kashmir davon befreit wird, politischer Spielball zu sein."

Amüsiert kommentiert Sanju den Trend der Schauspieler zu neuen Looks im Kampf um die Nummer-1-Krone: "Ist es nicht großartig, wie die Schauspieler mit ihren Looks experimentieren? Das zeigt doch nur, dass die Rollen im Hindi Cinema sich entwickeln wie das Kino selbst. Und noch großartiger ist es zu sehen, wie die Schauspieler aus meiner Liga sich dem Fitnesstraining verschreiben. Das ist ein gesunder Trend, und ich hoffe, sie bleiben am Ball und hören nicht auf damit, wenn der Film, für den sie trainiert haben, abgedreht ist." Sanju selber hat schwer abgenommen (87 cm Hüftumfang) und ist wieder in Form. "Wartet mal noch ein paar Monate, dann zeige ich euch, was ein Eight-pack ist." Was die Nummer 1 betrifft, so schert sich Sanju nach wie vor nicht darum: "Ich sehe das wie Shahrukh Khan: Solche Medienbegriffe haben in der Wirklichkeit keine sonderliche Bedeutung. Ich bin nicht die Nummer 1, aber ich bin ein Rockstar, und Rockstars bleiben für immer, oder etwa nicht?"

Absolutely, Sanju. You rock!!!

Donnerstag, 6. November 2008

C Kkompany (2008) - Review in English

In this film, Sanjay just performs the title song.

About the Story: Akshay Kumar (Tusshar Kapoor), Lambodhar Jha (Rajpal Yadav) and Ramakant Joshi (Anupam Kher) are living in the same house and facing the same problem – they are losers in life. Akshay is in love with Priya (Raima Sen) who is to be married to another guy by her brother, gangster boss Dattubhai (Mithun Chakraborty); to elope with Priya, Akshay lacks the money. Lambodhar suffers from his shortness which makes people not taking him serious, even his family despises him for not having the kind of job they want him to have. And Ramakant has been exploited financially by his son. To regain this money, the three friends invent an extortion gang called C Company. As Ramakant’s son promptly falls for this trick, they try it again when the shanty where Ramakant’s friend Sadashiv Pradhan (Dilip Prabhavalkar) lives in is to be demolished by a builder. Even this coup succeeds – and from this moment on the C Company is swamped by pleas from helpless people while Dattubhai tries to trace these unwelcome rivals to his business...


C Kkompany was a pleasant surprise for me. In times of shrill, loud and often really brainless comedies, this film keeps an enjoyable low profile. Too bad that nevertheless some things went wrong, from the permanent background noises I could see no sense in to a scene towards the end where a simulated shootout is used to cause a panic on a fairground – I simply don’t see the funny point in playing jokes with people’s fear for their lives; I didn’t like it in Shaadi No. 1 and I don’t like it in C Kkompany either.

More interesting I consider the idea that an alleged underworld gang, managing by just one phone call what government and bureaucracy don’t (want to) manage in months, rises to Robin Hood fame in the eyes of the people – to an extend that there are public disputes about whether these people really are considered to be criminals rather than revolutionaries. Where are the boundaries between legal and illegal, righteous and criminal, good and evil? And considering the fact that the "criminals" are getting all the sympathies, you have double reason to contemplate: Does the end really justify the means? And how big must the "good guys'" failure be that the "bad guys" can achieve such a status at all?

Sachin Yardi chose for the C Company members three average looking guys "like you and me", and thank God none of them falls prey to the temptation of overacting. Rajpal Yadav is splendid, especially when he, with rising self-confidence, turns into a snappy little terrier. Quiet routinier Anupam Kher is likeable as well as Tusshar Kapoor. Dilip Prabhavalkar, the unforgettable Gandhi from Sanjay Dutt’s kult film Lage Raho Munnabhai, is convincing in the small but nice roll of Pradhan. Heroine Raima Sen has hardly as much to do as the guest stars Karan Johar and Mahesh Bhatt as TV show hosts. Even producer Ekta Kapoor as Head of Balaji TV does a guest appearance in a scene with Mithun Chakraborty whose Dattubhai simply loves Balaji tele soaps. As long as Mithun plays his role as a funny figure, it’s okay, but he should not try playing the dangerous looking don. Even though using a Vaastav outfit (white kurta, golden chains) and Billa’s eyes from Musafir (one brown, one blue), he simply fails to achieve the same impact which a Sanjay Dutt easily makes by his mere screen presence.

Talking about Sanjay: He sings and acts in the title song where the three main protagonists are presented – a clip which is repeated once more during the end credits. This guest appearance was Sanjay’s gesture of friendship to Balaji Motion Pictures (his new production banner is planning some coproductions with), and Ekta Kapoor and her CEO Ramesh Sippy expressed their thanks at the beginning of the opening credits with "Special Thanks For His Love & Support – Sanjay Dutt". As a seasoned routinier, Sanjay performs a humorous-cool clip which is like the film itself: no sensation, no masterpiece, but something you easily can watch several times without regrets.

Produced by Shobha Kapoor, Ekta Kapoor; Directed by Sachin Yardi
133 Min.; DVD: Eros, English Subtitles (including songs)
© Diwali

C Kkompany (2008)

In diesem Film gestaltet Sanjay Dutt lediglich den Titelsong.

Zur Story: Akshay Kumar (Tusshar Kapoor), Lambodhar Jha (Rajpal Yadav) und Ramakant Joshi (Anupam Kher) leben im gleichen Haus und haben ein gleiches Grundproblem: Sie laufen als Loser durchs Leben. Akshay ist in Priya (Raima Sen) verliebt, die von ihrem Bruder, dem Gangsterboss Dattubhai (Mithun Chakraborty) zwangsverheiratet werden soll; um gemeinsam durchzubrennen, fehlt Akshay das Geld. Lambodhar leidet unter seiner mangelnden Körpergröße, wegen der er nicht ernstgenommen wird; selbst seine Familie verachtet ihn, weil sein Job nicht dem entspricht, was sie gerne hätten. Und Ramakant ist von seinem Sohn finanziell ausgebeutet worden. Um dieses Geld zurückzubekommen, erfinden die drei Freunde eine Erpresserbande namens C Company. Ramakants Sohn fällt so prompt auf die Drohanrufe rein, dass sie kurzerhand beschließen, die Methode noch einmal anzuwenden, als das Viertel, in dem Ramakants Freund Sadashiv Pradhan (Dilip Prabhavalkar) lebt, abgerissen werden soll. Auch dieser Coup funktioniert – und fortan kann sich die C Company vor Hilfesuchenden nicht mehr retten, während Dattubhai versucht, der unliebsamen Konkurrenz auf die Spur zu kommen...

C Kkompany war eine angenehme Überraschung für mich. In Zeiten schriller, lauter und oft unsäglich seichter Komödien hält sich dieser Film erfreulich zurück und setzt auf eher feinen und leisen Humor. Leider geht dabei auch einiges daneben, angefangen bei den seltsamen permanenten Hintergrundgeräuschen, deren Sinn sich mir meist überhaupt nicht erschlossen hat, bis zu einer Szene gegen Ende, in der mit einer simulierten Schießerei Panik auf einem Rummelplatz ausgelöst wird – so was Ähnliches habe ich schon bei Shaadi No. 1 nicht gutgeheißen, und an dieser Einstellung hat sich nichts geändert. Mit der (Todes-)Angst von Menschen Scherz zu treiben übersteigt meinen Sinn für Humor.

Interessanter finde ich den Gedanken, dass hier eine angebliche Unterwelt-Bande, die mit einem Anruf schafft, was Regierung und Bürokratie in Monaten nicht schaffen (bzw. nicht schaffen wollen), in den Augen der Menschen derartigen Robin-Hood-Charakter annimmt, dass öffentlich darüber debattiert wird, ob das nun wirklich noch Kriminelle sind – oder doch eher Revolutionäre. Wo sind die Grenzen zwischen legal und illegal, rechtschaffen und kriminell, gut und böse? Dass sich die Sympathien dabei samt und sonders den „Kriminellen“ zuwenden, gibt einem gleich doppelt Grund, nachzudenken: Heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Und wie sehr müssen die „Guten“ versagen, damit die „Bösen“ überhaupt einen solchen Status erlangen können?

Sachin Yardi hat die drei Mitglieder der C Company bewusst mit drei Durchschnittstypen „wie du und ich“ besetzt, die durch die Bank jeglicher Versuchung zum Übertreiben widerstehen. Rajpal Yadav ist herrlich, vor allem wenn er mit wachsendem Selbstbewusstsein zu einem bissigen kleinen Terrier mutiert. Anupam Kher ist mit seiner ruhigen Routine ebenso sympathisch wie Tusshar Kapoor. In der kleinen, aber feinen Rolle des Pradhan überzeugt Dilip Prabhavalkar, der Gandhi aus Sanjay Dutts Kultfilm Lage Raho Munnabhai. Raima Sen hat fast weniger zu tun als die Gaststars Karan Johar und Mahesh Bhatt als Moderatoren von Balaji-TV-Shows sowie Produzentin Ekta Kapoor, die in ihrer Eigenschaft als Balaji-Chefin ebenfalls einen Gastauftritt hat. Ihre TV-Soaps bestimmen in C Kkompany das Leben des Dons Dattubhai. Mithun Chakraborty legt ihn zumeist gezielt als komische Figur an, und als solche funktioniert sie auch. Nur wenn er zwischendurch mal versucht, auch mal als böser Gangsterboss mit finsterem Blick aufzutreten, geht das hoffnungslos daneben – da helfen weder das Vaastav-Outfit (weiße Kurta, goldene Ketten) noch die Musafir-Augen (eines braun, eines blau, wie bei Billa): Was einem Sanjay Dutt allein durch seine schiere Präsenz spielend gelingt, kriegt Mithun bei aller Mühe einfach nicht hin...

Stichwort Sanjay Dutt: Er ist im Titelsong, in dem die drei Hauptfiguren vorgestellt werden, zu hören und zu sehen – und damit sich das Ganze lohnt, wurde der Clip bei den Endcredits gleich auch noch mal verbraten. Sanjay erwies mit diesem Gastauftritt Balaji Motion Pictures, mit denen er und seine neue Produktionsfirma eine engere Zusammenarbeit planen, einen Freundschaftsdienst, für den sich Ekta Kapoor und ihr CEO Ramesh Sippy im Vorspann mit „Special Thanks For His Love & Support – Sanjay Dutt“ bedankten. Routiniert legt Sanjay eine launig-coole Nummer hin, die genauso geworden ist wie der Film insgesamt: nichts Sensationelles, kein Meisterwerk, aber etwas, was man sich durchaus immer wieder mal ohne Reue anschauen kann.

Produktion: Shobha Kapoor, Ekta Kapoor; Regie: Sachin Yardi
133 Min.; DVD: Eros, englische UT (inkl. Songs)

Samstag, 1. November 2008

Emirates Business 1.11.2008: Sanjay Dutt: "Sattar Bhai in EMI is a loveable chap"

Emirates Business 24/7, 1. November 2008

Sanjay Dutt: "Sattar Bhai in EMI is a loveable chap"

Sanjay Dutt wird mit zunehmendem Alter einfach immer besser. Über die Jahre hat er mit verschiedenen Rollen experimentiert – etwas, das er auch weiterhin macht. Noch immer nimmt er Rollen an, die seine Kollegen ablehnen. Nach seiner Rolle als Vater der erwachsenen Minissha Lamba in Kidnap ist er nun bereit, als Schuldeneintreiber in EMI ein paar Knochen zu brechen. (EMI steht für Equated Monthly Installment – die Monatsrechnung, bei der Schuldnern der Angstschweiß ausbricht.)

Dutts „recovery agent“ in dem Film ist etwas anders als die im wirklichen Leben. Ja, er ist schon der Schlägertyp, der mit fatalen Konsequenzen droht, wenn man nicht bezahlt, aber er hat auch ein paar interessante Lösungen für seine Schuldner in petto. In einem kurzen Gespräch mit Emirates Business vor dem Release des Films in der kommenden Woche spricht der Star über seine neue Leinwanderscheinung.



EB: Okay, wie viel EMI haben Sie den Leuten abgeknöpft?

Sanjay: Bis jetzt noch gar nicht, aber ich werde damit anfangen, wenn der Film in die Kinos kommt. Wenn das Publikum meinen Film mag, was brauche ich ihnen sonst noch abzuknöpfen?

EB: Uns ist zu Ohren gekommen, Sie hätten Ihren Co-Stars während der EMI-Dreharbeiten Geld abgenötigt...

Sanjay (lacht): Ich nicht. Es waren die anderen, die mir Geld abgenötigt haben. Ich habe nichts genommen, von niemandem.

EB: Wieso haben Sie für einen so anders gearteten Film unterschrieben? Für einen kommerziellen Reißer ist das doch ein seltsames Thema?

Sanjay: Ja, das ist es. Als ich das Skript das erste Mal hörte, fand ich es sehr andersartig und ansprechend. Zuvor hatte Sunil Shetty mir das Skript bereits empfohlen und mir gesagt, es sei fabelhaft. Und ich war seiner Meinung, als es mir schließlich vorgetragen wurde. Es hat mich wirklich gereizt. Abgesehen davon habe ich große Achtung für den Regisseur des Films, Saurabh Kabra. Er hat sehr hart für diesen Film gearbeitet, und das merkt man auch.

EB: Mussten Sie schon einmal ein Darlehen aufnehmen und in Monatsraten zurückzahlen?

Sanjay: Die einzigen Darlehen, die ich jemals aufgenommen habe, waren die bei meinen Eltern während meiner Collegezeit. Und die bewegten sich im Bereich von 100 oder 200 Rupien. Es gab auch Zeiten, in denen ich etwas von meinen Freunden borgte und später zurückzahlte. Aber das war ganz informell, ganz ohne recovery agents oder EMIs. Heute befinden wir uns im Zeitalter der Kreditkarten und Bankdarlehen. Die Dinge haben sich geändert.

EB: Auf den vorab gezeigten Bildern aus dem Film tragen Sie Pathan-Kostüme. Ist Ihre Figur ein typischer Pathan-Geldverleiher?

Sanjay: Haben Sie Vaastav gesehen? Es ist so ziemlich der gleiche Look. Nur dass ich in Vaastav weniger Gold trage. Das liegt an der Figur. Der Sattarbhai in EMI ist ein extravaganter und auffallender Charakter, deshalb trägt er Gold und auch einen interessanten Bart. Der Look soll seiner Figur einen bhai-artigen Touch verleihen. Sein Outfit lässt ihn stark aussehen, aber im Herzen ist er ein Softie. Er verwendet seinen Verstand, nicht seine Muskeln, um sein Geld einzutreiben. Die jungen Leute wedeln heutzutage überall mit ihren Kreditkarten, ohne daran zu denken, dass damit Verantwortung verbunden ist. Keiner von ihnen begreift die Konsequenzen. Sattarbhai jedoch versucht tatsächlich, die Ursache für die Schulden zu ergründen, und bemüht sich dann, die Schuldner zum Umdenken zu bewegen.

EB: Sind Sie im wirklichen Leben schon einmal jemandem wie Sattarbhai begegnet?

Sanjay: Nein. Ich bin zwar definitiv schon ein paar Ganoven begegnet, aber keiner von ihnen war so attraktiv wie Sattarbhai (lacht).

EB: Was halten Sie davon, wenn Banken brutale Methoden anwenden, um ihr Geld einzutreiben?

Sanjay: Ich habe davon gehört und auch entsprechende TV-Berichte gesehen. Manchmal schießen Banken wirklich über das Ziel hinaus, aber Sattarbhai ist nicht so. Wir haben alle diese Berichte gelesen und sie in dem Film verarbeitet. Aber Sie müssen sich den Film anschauen, um zu sehen, wie diese Themen behandelt wurden.

EB: Sie haben mit einer Menge Genres experimentiert. Welches mögen Sie am liebsten?

Sanjay: Ich würde sagen, Komödien, auch wenn es nicht leicht ist, ein Komiker zu sein. Das Wichtigste ist das Timing, und das hinzukriegen ist schwer. Außerdem musst du eine gute Chemie mit deinen Co-Stars haben, damit alles echt aussieht.

EB: Welche Botschaft möchte dieser Film vermitteln?

Sanjay: Dass wir mehr Sattarbhais unter den Schuldeneintreibern haben sollten, so wie es auch mehr Munnabhais geben sollte. Sunil (Shetty) sagte zu mir, wenn er Einfluss auf die Regierung hätte, dann würde er Sattarbhai für das Finanzministerium empfehlen. Er hat für alles eine Lösung.

EB: Sie haben mit vielen Schauspielern in Komödien zusammengearbeitet. Welchen mögen Sie am liebsten?

Sanjay: Ich denke, Arshad Warsi ist mein Lieblingspartner. Wir hatten eine grandiose Chemie in den Munnabhai-Filmen, deshalb wurden sie auch solche Hits. Vor kurzem, als ich in Thailand drehte, habe ich Arshad so sehr vermisst, dass ich ihn anrief und ihm sagte, dass ich ihn schon seit Monate nicht mehr gesehen hätte und dass er mir fehlte. Und er sagte, dass er mich auch vermisste.

EB: Sie haben einen Song für EMI aufgenommen. Werden Sie jetzt zu einem Fulltime-Sänger?

Sanjay: Das mache ich, wenn ich irgendwann mal als Schauspieler nicht mehr gefragt bin (lacht).

EB: Das wird nicht geschehen. Laut Sunil Shetty sind Sie nach Amitabh Bachchan der beste Schauspieler in der Industrie...

Sanjay: Das ist ein großes Lob. Wenn man mich in die gleiche Liga wie Amitabh Bachchan steckt, dann ist das ein tolles Gefühl. Aber mit ihm zu arbeiten ist wie ein Schauspielkurs. Du lernst so viel dabei.

(R. Sanskriti; Deutsch von Diwali)

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Sanjay Dutt in Jeena Isi Ka Naam Hai, 2002

Zee Television

Jeena Isi Ka Naam Hai – Episode: Sanjay Dutt
(5. April 2002, 21 Uhr, Zee TV)

Diese Shows sind unterhaltsame und einzigartige Reverenzen an Indiens bekannteste, beliebteste und bewundertste Prominente. Dabei wird ihre Lebensgeschichte durch Angehörige, Freunde, Kollegen und Andere erzählt, die ihnen nahestehen. Jede Show ist eine unterhaltsame, unvergessliche und emotionale „Überraschungsparty“, ein Lebensrückblick wie nie zuvor, bei dem nicht nur der Erfolg des jeweiligen Prominenten gefeiert wird, sondern auch die Freude am Leben an sich. Zu den Shows gehören Gespräche mit den Freunden und Verwandten, die den Stars am nächsten stehen, Ausschnitte aus seltenen Privatvideos, seltene Bilder aus ihren Fotoalben und nostalgische Besuche von Orten, wo die Stars in ihrer Jugend glückliche Zeiten verbracht haben. Die Serie wird geleitet von dem renommierten Schauspieler und genialen Moderator Farooque Sheikh.

Sanjay Dutts erste Gäste sind die, die ihm am allernächsten stehen – seine jüngere Schwester Priya und sein Vater Sunil Dutt. Farooque befindet sich nahezu in einem Dilemma: Um wen geht es nun in dieser Episode? Sowohl Vater als auch Sohn sind eigenständige, legendäre Stars, die lediglich verschiedenen Generationen angehören. Aber heute ist Sanjays Tag! Farooque unterhält sich mit Sunil Dutt über Sanjays Kindheit, und wir sehen ein paar seltene Babyfotos von Sanjay, die die Aufmerksamkeit der Gäste und des Publikums fesseln. „Das Publikum hat mich nackt gesehen!“ reklamiert Sanjay.

Dann ruft Farooque seinen nächsten Gast auf. Eine Stimme wendet sich aus dem Hintergrund an Sanjay, er wirkt zuerst verwirrt, kann sie dann jedoch schnell zuordnen. Es ist tatsächlich Nargis’ Nichte Zaheeda (selber ebenfalls Schauspielerin), die für Sanjay Dutt wie eine Mutter ist. Die Begegnung ist emotional. Zaheeda erinnert sich, wie Sanjay immer wollte, dass sie ihn in glamouröser Aufmachung von der Schule abholte, weil Nargis sich eher einfach zu kleiden pflegte. Sie spricht auch darüber, wie sensibel er als kleiner Junge war, und erzählt, wie Sanjay einmal ein Tamtam veranstaltete, als ein Junge Kratzer in das Auto der Dutts gemacht hatte und dafür von dem Fahrer geohrfeigt worden war; der kleine Sanjay bestand damals darauf, dass sie noch einmal umkehrten und nachschauten, ob der Junge in Ordnung war. Als nächstes sehen wir seltene Aufnahmen von Sanjay Dutt als Kind mit seiner Mutter Nargis – emotionale Bilder sowohl für den Vater als auch für den Sohn.

Nach einer Pause geht es um Sanjays Alma Mater, die Lawrence School in Sanawar. Wir sehen in einem Film die Schule und ihre Umgebung und außerdem die Schüler von heute, die Sanjay alles Gute wünschen und ihn auffordern, die Sanawar-Fahne hochzuhalten. Dann betreten seine Schulfreunde Sarabjeet und Rajiv das Studio. Sie reden über allerlei Unfug, den sie in der Schule angestellt haben – und da gibt es wirklich eine Menge zu erzählen. Als nächstes sehen wir eine Video-Botschaft von Dayanita Singh, die seit ihrer Schulzeit Sanjay ihr Rakhi umbindet; damals hatte Sanjay ihr eine 2-Rupien-Note zum Fest geschenkt, diesmal fordert sie scherzhaft ein besseres Geschenk für ihr nächstes Rakhi. Dann nimmt uns Sanjays Freund aus einer höheren Klasse mit auf einen Rundgang zu Sanjays Lieblingsplätzen in Kasauli, der Stadt in der Nähe der Schule. Und nun wartet eine Überraschung auf Sanjay – sein Lieblingslehrer aus seiner Schulzeit, Mr Joshi. Mr Joshi war ein strenger Lehrer, erzählt Sanjay, aber er kümmerte sich auch um seine Schüler. Mr Joshi erzählt ein Beispiel für Sanjays mutwillige und amüsante Eskapaden – Sanjay und seine Freunde wurden einmal dabei erwischt, als sie verbotenerweise Fische im Fluss angelten. Nach der nächsten Pause sehen wir eine Videoaufnahme mit Sanjay, wie er in der Schulband die Trommel schlägt, und die Rockband Parikrama tritt auf und spielt Sanjays Lieblingssong – Santanas „Black Magic Woman“. Und dann, gedrängt vom Publikum und von Farooque, bearbeitet Sanjay kurz das Schlagzeug in Erinnerung an seine Zeiten als Schlagzeuger in seiner Schule.

Dann kommen wir zu Sanjays erstem Filmauftritt, den er bereits mit zwölf Jahren absolvierte: In Sunil Dutts Reshma Aur Shera wirkte er bei einem Qawali mit. Als nächstes hören wir eine Botschaft von Roshan Taneja, bei dem Sanjay ein Jahr lang ausgebildet wurde, bevor er zum Film ging, und wir sehen einen Ausschnitt aus seinem Debütfilm Rocky. In einer schmerzlichen Erinnerung erzählt Sunil Dutt, dass die Premiere dieses Filmes nur drei Tage nach dem Tod von Nargis stattfand.

Sanjay und sein Vater sprechen auch ganz offen über seine damaligen Drogenprobleme und über seinen Mut, mit dem er zum einen imstande war, aus dieser Sucht rauszukommen, und zum anderen die Zeit überstanden hat, als Sanjay unter TADA verhaftet wurde. Die Dutt-Familie spricht über die traumatische Zeit, in der Sanjay in einer 2,50 mal 2,50 Meter großen Zelle eingesperrt war, und Priya erzählt ein bewegendes Erlebnis, wie Sanjay seine Gefängniscoupons sparte, um sie ihr für ihr Rakhi zu bezahlen, als sie ihn mit großen Schwierigkeiten an diesem Fest im Gefängnis besuchte. Sie hat diese Coupons sorgfältig aufbewahrt und zeigt sie uns. Eines wird klar – Sanjay hat aus seinen Fehlern gelernt und ist durch sie stärker geworden. Der nächste Gast ist Mahesh Bhatt, der Regisseur von Naam, einer von Sanjays besten Leistungen. Wir sehen einen Ausschnitt aus dem Film, und Mahesh Bhatt erzählt uns, wie Sanjay ihm ein enger Freund geworden ist, der ihm geholfen hat, aus einem Alkoholproblem rauszukommen. Nach einer weiteren Pause begegnen wir einigen von Sanjays besten Freunden heute – Sanjay Gupta (Filmemacher und Sanjays Geschäftspartner), Afzal Khan (Produzent und Regisseur) und Pankaj Kharbanda (der auch sein Manager ist).

Als nächstes erscheint Sanjays Trainingspartner Ajay Arora. Und dann gibt’s eine Videobotschaft von seinem guten Freund Salman, der eine witzige Episode erzählt, wie sie einmal einen von Sanjays Armen glattrasiert haben – unmittelbar vor einem Dreh!

Nach der nächsten Pause sehen wir eine Botschaft von Vidhu Vinod Chopra, und dann stellt Farooque den Mann vor, der Sanjay Dutt gerade ein neues Image verschafft – in Komödien. David Dhawan tritt auf und spricht über seine Verbindung zu Sanjay (die bis zu der Zeit zurückgeht, in der David noch Schnitttechniker war – der erste Film, den er geschnitten hat, war einer mit Sanjay Dutt).

Auch Mahima schickt eine Videobotschaft an Sanjay in ihrer typisch optimistischen Art und erzählt, wie Sanjay sie einmal aus Versehen hat fallen lassen!

Die nächsten Gäste sind Mahesh Manjrekar und Namrata Shirodkar, Regisseur und Partnerin in Vaastav, dem Film, mit dem Sanjay Dutt als Schauspieler den bislang wohl größten Beifall errungen hat. Wir sehen einen bewegenden Ausschnitt aus dem Film mit einer grandiosen Darbietung von Sanjay.

Nach einer weiteren Pause wartet eine große und angenehme Überraschung auf Sanjay Dutt – eine seiner ersten Freundinnen aus der Schule, in die er verknallt war und mit der er Händchen halten wollte – Kusum Bhambhri. Es dauert eine Weile, bis Sanjay sie wiedererkennt! Dann folgt eine emotionale Videobotschaft von Sanjays Tochter Trishala, die in den USA lebt, an ihren Vater. Anschließend spricht er mit ihr übers Telefon, ebenso Sunil Dutt und Priya. Dann ist es Zeit für das Jeena-Schlussfoto, wo sich alle zu einer einmaligen Aufnahme aufstellen. Wenn es ein Star-Leben gibt, das seine Höhen und Tiefen hatte, vom Tragischen bis zum Exstatischen, und das dennoch enthüllte, dass es im Leben immer nur darum geht, zu leben, dann ist es das Leben von Sanjay Dutt. Jeena Isi Ka Naam Hai.

(Deutsch von Diwali)

Dienstag, 28. Oktober 2008

Sanjay Dutt in Kaun Banega Crorepati, 2007

Bollywood Hungama, 27. März 2007

Sanju sieht Bapu in KBC – und Arshad wird auch ein Streich gespielt

Die nächste Promi-Folge von Kaun Banega Crorepati präsentiert das Komiker-Paar Sanjay Dutt und Boman Irani aus dem Munnabhai-Blockbuster. Die beiden intensiven und vielseitigen Schauspieler ergänzen einander perfekt und verbreiten mit viel Humor den positiven Geist, den sie in ihrem jüngsten Munnabhai-Film so glänzend praktiziert haben. Entsprechend witzig ging es in der Show zu; so hat Sanjay mehrfach einen auf Munnabhai gemacht und dabei u.a. im Scherz versucht, sich heimlich einen Knopf ins Ohr zu stecken, um so eine Antwort eingesagt zu bekommen, wobei ihn Boman und Shahrukh "erwischt“ haben; bisweilen hat sich Sanjay sogar mit Bapu (Mahatma Gandhi) beraten, den, wie in Lage Raho Munnabhai, nur er sehen und hören konnte und der ihm die richtigen Antworten eingeben sollte. Gemeinsam haben die drei Oberscherzbolde Sanjay, Boman und Shahrukh dann auch noch Arshad Warsi (Munnabhais rechte Hand Circuit) reingelegt, indem sie ihn anriefen und ihm verkündeten, er sei jetzt der Telefonjoker von Sanjay und Boman, die bei der großen 2-crore-Frage steckengeblieben waren. Arshad, komplett kalt erwischt, verschlug es erstmal völlig die Sprache, und schließlich konnte bei der kniffligen Frage auch er nur raten. Zur Überraschung des Publikums verriet Shahrukh dann noch Sanjays verborgene Luftgitarren-Talente und bat ihn, eine Kostprobe seiner Fähigkeiten zu zeigen (was Sanju dann auch tat). Und Boman sang auf seine Bitten hin den Song "We are the world“, wobei er das gesamte Auditorium dadurch verblüffte, dass er die verschiedenen Originalsänger des Titels imitierte.

(Deutsch zusammengefasst von Diwali)

Sanjay Dutt in Koffee with Karan, 2007

Koffee with Karan, März 2007

Auch in seiner zweiten KWK-Staffel hatte Karan Johar Sanjay Dutt zu Gast, zusammen mit dessen Schwester Priya. Die Folge wurde am 25. März ausgestrahlt.


Hier einige Vorberichte mit Ausschnitten aus der Show:

Sanjay Dutt ist in Bollywood bestens bekannt für seine umstrittene Vergangenheit und auch, weil er Sohn zweier legendärer, mittlerweile verstorbener Schauspieler ist: Sunil Dutt und Nargis. Sanjay verlor in jungen Jahren seine Mutter an Krebs, als er gerade am Beginn seiner Filmkarriere stand, später verlor er auch seine erste Frau an diese furchtbare und tödliche Krankheit. Aus dieser ersten Ehe hat Sanjay eine Tochter. Später heiratete er noch einmal, und obwohl diese Ehe scheiterte, sind seine Ex-Frau und er bis heute Freunde geblieben. Außerdem hatte Sanjay lange Zeit mit Drogensucht zu kämpfen und verbrachte fast ein Jahr im Gefängnis (Anm. Diwali: Es waren fünfzehn Monate). Dennoch wird Sanjay in Bollwood und von seinen Fans sehr geliebt.

Sanjay wird demnächst zusammen mit seiner Schwester Priya Dutt in Koffee with Karan zu sehen sein. Sanjay spricht mit seinem guten Freund Karan Johar über seine turbulente Vergangenheit und über seine Zukunft. Sanjay weist alle Gerüchte über seine Heirat mit Maanyata zurück, gibt jedoch zu, dass er sich oft verliebt. Sanjay gesteht außerdem, dass er stets ein turbulentes Liebesleben hatte. Er stellt jedoch fest, dass bei allen seinen Problemen seine Familie sein stilles Hilfssystem war. Sanjay sagt: "Ich denke, sie haben viel Verständnis. Sie stellen mir niemals Fragen nach meinem Privatleben. Sie wissen: Wenn es etwas von Interesse gibt, dann sage ich es ihnen.“ Wenn es um das Thema Ehe geht, ist Sanjay sehr offen: "Ich sehe mich in nächster Zukunft noch nicht als verheirateten Mann, aber eines weiß ich genau: Ich bin ein einsamer Mensch. Wenn ich allein zu Hause bin, habe ich manchmal das Gefühl, es wäre schön, zu jemandem nach Hause zu kommen.“

Sanjays Schwester Priya spricht über die Probleme ihres Bruders und wie die Familie damit umgegangen und dabei stärker geworden ist. Sanjay Dutt wurde vor einiger Zeit von den Anklagen, er sei ein Terrorist, freigesprochen, wartet aber noch immer auf sein Strafmaß für seine Verurteilung nach dem Arms Act. Sanjay bekam zuletzt enormen Beifall und Anerkennung für seine Munnabhai-Rolle und dreht derzeit für Filme wie Shootout at Lokhandwala, Dhamaal etc.
(aus: BollywoodMantra)


“Jedesmal, wenn ich meine Schwestern zusammen sehe, besonders auf Dads Terrasse, dann weiß ich, dass sie über mich reden!“

Er ist heute der meistgeliebte Mann in der Industrie. Er weckt in jedem Beschützerinstinkte, und das mit Recht, weil sein Leben bislang außerordentlich turbulent verlief. Das Wunderbare an ihm ist, dass er alles überstanden und jedes Hindernis überwunden hat – und das auch noch mit einem Lächeln! Karans erster Gast in dieser Woche ist der unverwüstliche Sanjay Dutt – für die Filmgemeinde ‚Sanju Baba’ und für die ganze Welt ‚Munnabhai’. Karans zweiter Gast ist ein Mitglied von Sanjays Familie. Sie ist eine junge, erfolgreiche Politikerin und war Sanju in all diesen Jahren eine enorme Hilfe – Priya Dutt! Sehen Sie das erdverbundene Geschwisterpaar in einer herzerwärmenden Episode, diese Woche in Koffee with Karan!

Ausschnitte aus dem Interview:

Karan: Gibt es eine Liebe? Gibt es die „eine Liebe“ in Sanjay Dutts Leben, über die er nie hinweggekommen ist?

Sanjay: Eine Liebe in Sanjay Dutts Leben! (lacht) Ich habe eine turbulente Vergangenheit, was die Lieben meines Lebens betrifft.

Karan: Wenn du so zurückblickst, hast du einfach jede Beziehung genossen, aber du hast nicht das Gefühl, dass du dich dabei einmal verliebt hast und vielleicht nichts daraus wurde.

Sanjay: Das Problem bei mir ist, dass ich mich jedes Mal verliebe.

Karan: Du verliebst dich zu oft?

Sanjay: Viel zu oft!

Karan: Bist du heute verliebt?

Sanjay: Nein!

Karan: Nein? Dann sind also alle diese Gerüchte über deine angebliche Hochzeit...

Sanjay: Alles Quatsch! Ich hab es auch im Fernsehen dementiert. Es gibt keine Hochzeit. Wir sind einfach nur Freunde.

Karan: Wenn nun solche Dinge über dich geschrieben werden, so wie jetzt über deine Affären oder deine Hochzeit... Fühlst du dich dann verpflichtet, deiner Familie Rede und Antwort zu stehen? Sprichst du dann sofort mit ihnen und klärst die Dinge auf?

Sanjay: Nein... Ich denke, sie haben in dieser Hinsicht viel Verständnis und wissen genau, was los ist. Und sie stellen mir niemals Fragen... sie wissen, dass es nur Gerüchte sind... sonst würden sie mich ja fragen, was da los ist und so. Ich weiß nicht, wie das so aus dem Gleis laufen konnte, aber sie blieben da völlig ruhig. Sie wissen genau: Wenn da etwas wäre, dann hätte ich es ihnen gesagt. Ich meine, es ist ja nichts Falsches daran, verheiratet zu sein. Aber sollte ich mich morgen entschließen zu heiraten, dann sage ich aller Welt Bescheid. Da gibt es nichts zu verbergen.

Karan: Siehst du dich in der Zukunft als verheirateten Mann?

Sanjay: Noch nicht.

Karan: Siehst du dich verheiratet? Mit einem Kind? Du weißt schon, so ein glückliches Familienbild?

Sanjay: Ich weiß es wirklich nicht, aber eines weiß ich genau... Ich bin ein einsamer Mensch. Wenn ich allein zu Hause bin, habe ich manchmal das Gefühl, es wäre schön, zu jemandem nach Hause zu kommen.

Karan: Also kommt dir dieses Bild manchmal schon in den Sinn?

Sanjay: Ja.

Karan: Manchmal? Und manchmal nicht?

Sanjay: Ja! Und manchmal arbeite ich… hier und da! (lacht)

Karan: Aber wenigstens hast du deine Familie… dein enormes Hilfssystem!


Karan: Du hast zu ihm gestanden durch alle seine Krisen und Probleme hindurch. Aber wie ist das bei seinen privaten Turbulenzen? All die Ehen, seine Scheidung?

Priya: Ich denke, wir sind immer an seiner Seite gewesen, aber das Privatleben überlassen wir jedem allein. Ich mische mich niemals in sein Privatleben ein. Wenn er unsere Hilfe oder unseren Rat braucht, dann bin ich definitiv für ihn da. Das ist das, was Familie bedeutet, und ich werde stets und in allem an seiner Seite sein. Ich habe es ihm auch immer gesagt: Wann immer du uns brauchst, sind wir immer für dich da. Aber ich denke, eine bestimmte Linie sollten wir nicht überschreiten, denn man drängt sich nicht in die Privatsphäre eines anderen Menschen.

Karan: Fragst du dich manchmal, wer als nächstes in sein Leben treten wird?

Priya: Ich denke, das ist eine Frage, die wir einander permanent stellen! (lacht)

Karan: Spürst du es manchmal richtig, wenn deine Schwestern über dich reden?

Sanjay: Ja, natürlich. Jedesmal, wenn ich sie zusammen sehe, besonders auf Dads Terrasse, dann weiß ich: Okay, es geht mal wieder um mich!

(Deutsch von Diwali)


Sanjay Dutt: Ich verliebe mich jedes Mal

Diese Woche erwartet uns bei Koffee with Karan eine emotionale Episode, in der Sanjay Dutt, seine Schwester Priya und seine Tochter Trishala zum ersten Mal vor der Kamera zusammenkommen.

Sanjay öffnete sein Herz in dieser Show und sprach darüber, wie er mit seinen persönlichen Krisen umgegangen ist: den Verlust seiner Eltern, das Aufgeben der Drogen und seine achtzehn Monate im Gefängnis.

Er sprach voller Stolz über Trishala, die Gerichtswissenschaften in den USA studiert, und fügte scherzhaft hinzu, dass ihre zwanghaften Shopping-Gewohnheiten ihm Sorgen bereiten würden.



Hier ein kleiner Einblick in die Show, in der Sanjay auch über seine jüngste „Hochzeit“ spricht:

Karan: Ich glaube, solche Leben wie das deine gibt es sonst nur in Büchern. Wie empfindest du über all das, was du durchgemacht hast?

Sanjay: Karan, ich bereue überhaupt nichts. Ich kann nur sagen: Ich habe meine Eltern verloren, Drogen aufgegeben, war im Gefängnis – aber wenn ich über all das nur mürrisch vor mich hin schmollen würde, dann käme ich im Leben nicht weiter. Man sollte daher alles hinter sich lassen und daraus lernen.

Karan: Du hast eine so lange Zeit im Gefängnis verbracht, allein der bloße Gedanke daran ist beängstigend. Schon die Vorstellung, ich müsste nur einen einzigen Tag im Gefängnis verbringen, jagt mir eine Todesangst ein. Wie viele Monate warst du im Knast?

Sanjay: Achtzehn Monate.

Karan: Wenn du an diese achtzehn Monate zurückdenkst – welche Erfahrung aus diesem Erlebnis kannst du mit uns teilen?

Sanjay: Einfach bescheiden zu sein, Karan. Du wirst bescheiden und begreifst, wie wichtig Freiheit sein kann, die wir alle für so selbstverständlich erachten. Weißt du, die Menschen nehmen ihre Freiheit als etwas Selbstverständliches. Wenn sie dir dann weggenommen wird, dann wird dir ihre wahre Bedeutung klar. Ich denke, es war Gottes Plan, mich dorthin zu senden, damit ich bescheiden und gelassen werde, und genau so ist es auch gekommen.

Karan: Hattest du das nötig, gelassen zu werden?

Sanjay: Damals empfand ich das nicht so. Aber wenn ich jetzt zurückblicke, hat mich das Ganze wirklich zu einem ruhigen und demütigen Menschen gemacht.

Karan: Hattest du das Gefühl, dich vor den Menschen verantworten zu müssen, oder dass du bei gewissen Gelegenheiten verurteilt wurdest?

Sanjay: Absolut! Ich fühlte mich verurteilt. Und ich muss ständig Antworten geben und meinen Namen und den meiner Familie reinwaschen.

Karan: Gibt es eine Liebe? Gibt es die „eine Liebe“ in Sanjay Dutts Leben, über die er nie hinweggekommen ist?

Sanjay: Eine Liebe in Sanjay Dutts Leben! (lacht) Ich habe eine turbulente Vergangenheit, was die Lieben meines Lebens betrifft.

Karan: Wenn du so zurückblickst, hast du einfach jede Beziehung genossen, aber du hast nicht das Gefühl, dass du dich dabei einmal verliebt hast und vielleicht nichts daraus wurde.

Sanjay: Das Problem bei mir ist, dass ich mich jedes Mal verliebe.

Karan: Du verliebst dich zu oft?

Sanjay: Viel zu oft!

Karan: Bist du heute verliebt?

Sanjay: Nein.

Karan: Nein? Dann sind also alle diese Gerüchte über deine angebliche Hochzeit...

Sanjay: Alles Quatsch! Ich hab es auch im Fernsehen dementiert. Es gibt keine Hochzeit. Wir sind einfach nur Freunde.


Karan: Wenn du auf die vergangenen 13, 14 Jahre zurückblickst, wie denkst du über all das, was geschehen ist?

Priya: Ich denke, wir sind sehr gestärkt daraus hervorgegangen. Mein Vater pflegte uns immer zu sagen, dass es vorübergehen würde. Alles, was wir durchmachen, wird vorübergehen. Es ist immer Licht am Ende des Tunnels. Du musst kämpfen. Du must dich allem stellen, was auf dich zukommt. Ich denke, darin liegt unser Durchhaltevermögen. Manchmal haben wir das Gefühl, dass in unserer Familie alles viel zu gut geht – was wird als nächstes passieren? Die Ruhe vor dem Sturm, weißt du. Das ist uns wirklich zur Gewohnheit geworden.

Karan: Obwohl du seine jüngere Schwester bist, muss es doch Zeiten gegeben haben, wo du ihm am liebsten eine verpasst und gesagt hättest: was zum Teufel machst du! Hast du nicht manchmal Lust, ihn zu vermöbeln?

Priya: Yeah, das kommt vor! Ich denke, manchmal verliere ich wirklich meine Ruhe und dann... Aber ich glaube, dieser ganze Altersunterschied existiert nicht mehr. Ich glaube, wir hatten alle schon immer den großen Wunsch, ihn zu beschützen.

Karan: So wirkt er ja auch innerhalb der Industrie. Deshalb nennen sie ihn ja auch Sanju Baba!

Priya: Yeah, vermutlich. Jeder, der ihn kennt, möchte ihn beschützen.

Sehen Sie Koffee with Karan am Sonntag, dem 25. März um 21 Uhr auf Star One und Star World.

(Deutsch von Diwali)


Bewegender Abschluss der Folge waren Statements verschiedenster Schauspieler der jüngeren Generation, in denen sie ihrer Liebe und Bewunderung für Sanjay Ausdruck verliehen. Sanjay konnte dabei die Tränen nicht mehr zurückhalten und war im ersten Moment auch nicht mehr fähig zu sprechen...