Donnerstag, 1. September 2011

Double Dhamaal (2011) – Review in English

About the story: Since the four friends Roy (Ritesh Deshmukh), Boman (Ashish Chowdhry), Adi (Arshad Warsi) and his brother Manav (Javed Jaffrey) in a burst of sentimentality donated their shares of 100 million illegally gained rupees to charity, they are waiting in vain for another chance to get rich without having to work for it. In contrast to them, their former rival Kabir Nayak (Sanjay Dutt) has found his way to wealth; the ex-inspector, his ladylove Kamini (Mallika Sherawat) and his sister Kiya (Kangna Ranaut) are forming a trio of frauds and live a life in luxury. In their attempt to jump on Kabir's bandwagon of success, the four friends are deceitfully cheated by Kabir and decide to take revenge and to ruin Kabir completely by all available means...


Finally a sequel which actually deserves this label. Seamlessly Double Dhamaal links to the hit film Dhamaal from 2007 and illustrates this even by some flashbacks to the first film. But this is almost the most positive thing you can say about Double Dhamaal as the sequel never manages to reach the surprising ease of Dhamaal. On the contrary: While Dhamaal was a mostly amusing cat-and-mouse game between four not very intelligent good-for-nothings and a not very capable inspector, Double Dhamaal (at the latest after the interval) sinks into loud and shrill slapstick with jokes which are no jokes and with scenes which make you do only one thing: pity the actors. What on earth has driven director Indra Kumar to expose his actors to such embarrassments?

Respect for the "four jokers" Arshad Warsi, Ritesh Deshmukh, Ashish Chowdhry and Javed Jaffrey for having bravely fought their way through this mindless orgy of disguises. Mallika Sherawat and Kangna Ranaut didn't have very much more to do than looking good and dancing, with Mallika at least having got the lively solo number "Jalebi Bai". Even the supporting actors were more or less props but did quite well – Satish Kaushik as Bata Bhai with a very filmi language, J. Brandon Hill as the rough gangster Johnny Bonzela, and Zakir Hussain who even managed to get his Mohsin Bhai a surprising bit of dignity.

But on that account he clearly was overtrumped by Sanjay Dutt whom Indra Kumar saved from having to play a dimwitted Fidgety Philip like his colleagues. In all the Double Dhamaal chaos he acts pleasantly normally and, towards the end, even shows genuine and touching emotions in a way you wouldn't have expected it anymore in this dumb slapstick orgy. These scenes, plus a few succeeded jokes like the Sholay-Dhamaal-French Fries scene and some other allusions to the first film (which, of course, you only understand in their entirety when you've seen Dhamaal), I recommend Indra Kumar to keep in mind in case he actually wants to make another sequel. Otherwise, Total Dhamaal will be totally lost from the very beginning.

Produced by Indra Kumar & Ashok Thakeria; Directed by Indra Kumar
137 Min.; DVD: Reliance, English Subtitles (incl. songs)
© Diwali
Official Website

Double Dhamaal (2011)

Zur Story: Seit die vier Freunde Roy (Ritesh Deshmukh), Boman (Ashish Chowdhry), Adi (Arshad Warsi) und dessen Bruder Manav (Javed Jaffrey) in einem Anfall von Sentimentalität ihre Anteile an 100 Millionen ergaunerten Rupien für wohltätige Zwecke gespendet haben, warten sie vergebens auf eine zweite Chance, um erneut ohne Arbeit an viel Geld zu kommen. Im Gegensatz zu ihnen hat ihr damaliger Rivale um die Millionen Kabir Nayak (Sanjay Dutt) den Weg zum Reichtum gefunden: Zusammen mit seiner Freundin Kamini (Mallika Sherawat) und seiner Schwester Kiya (Kangna Ranaut) bildet der Ex-Inspektor mittlerweile ein erfolgreiches Betrüger-Kleeblatt und schwelgt in Luxus. Als die vier Freunde bei dem Versuch, auf Kabirs Erfolgszug aufzuspringen, von Kabir auf eine fiese Tour gelinkt werden, fassen sie den Entschluss, es Kabir mit allen Mitteln heimzuzahlen und ihn komplett zu ruinieren...

Endlich mal ein Sequel, das diese Bezeichnung wirklich verdient: Nahtlos knüpft Double Dhamaal an das Ende des Erfolgsfilms Dhamaal (2007) an und verdeutlicht dies zudem mit einigen Rückblenden auf den ersten Film. Damit ist jedoch das Positivste über Double Dhamaal auch schon fast gesagt, denn an die überraschende Lockerheit von Dhamaal kann das Sequel niemals anknüpfen. Im Gegenteil: War Dhamaal noch ein überwiegend durchaus vergnüglich anzusehendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen vier nicht gerade von des Gedankens Blässe angekränkelten Nichtsnutzen und einem nicht übermäßig kompetenten Inspektor gewesen, so sackt Double Dhamaal nunmehr spätestens nach der Intermission voll in lauten, schrillen und unerträglichen Klamauk ab mit Witzen, die keine sind, und Szenen, in denen einem die Schauspieler nur noch leid tun. Was ist nur in Regisseur Indra Kumar gefahren, dass er seine Akteure solchen Peinlichkeiten aussetzt?

Respekt vor den "four jokers" Arshad Warsi, Ritesh Deshmukh, Ashish Chowdhry und Javed Jaffrey, dass sie sich tapfer durch diese sinnlose Verkleidungsorgie durchgekämpft haben. Mallika Sherawat und Kangna Ranaut hatten in erster Linie hübsch auszusehen und zu tanzen, wobei Mallika mit dem Munni-Sheila-Abklatsch "Jalebi Bai" wenigstens eine flotte Solonummer absolvieren durfte. Auch die Nebendarsteller waren letztlich nur Staffage, schlugen sich jedoch insgesamt gut – Satish Kaushik als sich einer blümeranten Filmsprache befleißigender Bata Bhai, J. Brandon Hill als grober Gangster Johnny Bonzela und Zakir Hussain, der seinem Mohsin Bhai sogar einen überraschenden Schuss Würde mitgeben konnte.

Übertrumpft wurde er in diesem Punkt lediglich durch Sanjay Dutt, dem Indra Kumar es ersparte, ebenso den schrillen Zappelphilipp spielen zu müssen wie seine Kollegen. Er agiert in all dem Chaos wohltuend normal und darf gegen Ende sogar bewegende Emotionen zeigen, wie man sie in dieser bescheuerten Slapstick-Orgie nicht mehr erwartet hätte. Diese Szenen, plus einige wenige gelungene Jokes wie die Sholay-Dhamaal-Pommes-Szene und einige weitere Anspielungen auf den ersten Film (die natürlich auch nur dann in vollem Umfang rüberkommen, wenn man Dhamaal gesehen hat), sollte sich Indra Kumar vor Augen halten, falls er tatsächlich Ernst machen will mit seiner Ankündigung eines weiteren Sequels. Sonst ist Total Dhamaal schon jetzt total verloren.

Produktion: Indra Kumar & Ashok Thakeria; Regie: Indra Kumar
137 Min.; DVD: Reliance, englische UT (inkl. Songs)
Offizielle Website

Mittwoch, 27. Juli 2011

Film industry has become a dirty game: Sanjay Dutt

TOI, 27. Juli 2011

Film industry has become a dirty game: Sanjay Dutt

Nach drei Jahrzehnten in Bollywood und einem Leben voller Kontroversen bekommt Sanjay Dutt noch immer Traumrollen. Er ist glücklich mit seinem professionellen Diagramm, sagt jedoch, dass die Filmindustrie nicht mehr die gleiche Familie ist wie früher und dass er verstimmt ist über die veränderten Einstellungen der Menschen.

"Eine Menge hat sich verändert in der Industrie, und die meisten dieser Veränderungen machen mich manchmal sehr traurig. Als wir in die Industrie eingeführt wurden, gab es zwar Konkurrenz zwischen den Schauspielern, aber üblicherweise auch mehr Respekt" sagte Sanjay, der 1981 sein Schauspieldebüt mit Rocky gab, der IANS in einem Interview.

"Es gab damals mehr Zusammenhalt. Die Filmindustrie war eine Familie. Jetzt ist das nicht mehr der Fall. Es ist jetzt ein dreckiges Spiel geworden. Ich nehme an diesem Spiel nicht teil, ich gehe meinen eigenen Weg, aber es ist mir aufgefallen, und es ist sehr traurig", fügte der Schauspieler hinzu, der bislang in über 130 Filmen mitgewirkt hat.

Der 51-Jährige, der mit seiner Frau Manyata Zwillinge hat, folgt nicht dem sogenannten Camp-System und glaubt an das Arbeiten mit allen.

"Ich bin nicht hier, um Dinge zu zerbrechen oder zu reparieren. Ich betrachte jeden Schauspieler als meinen Bruder. Ich betrachte diese Industrie noch immer als meine Familie. Ich glaube nicht an Camps und all das Zeug. Shah Rukh (Khan) erwies mir Respekt, also respektiere ich ihn auch. Ebenso erwies mir Salman (Khan) Respekt, also respektiere ich ihn. Alle sind meine Brüder, und ich glaube an nichts anderes", sagte er.

Sanjay drehte ein Cameo für Shah Rukhs ambitiöse Home Production Ra.One und hat sich mit Salman für die Moderation der 5. Saison von Bigg Boss zusammengetan.

Der Schauspieler, der in seinem Leben viele persönliche Probleme erlebt hat, versucht, sich aus dem ständigen Konkurrenzkampf und aus industriebezogenen Kontroversen herauszuhalten. Er wurde im Zusammenhang mit den Mumbaier Bombenanschlägen von 1993 wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt.

Er war nie sonderlich medienerfahren. Auch heutzutage, da das Bewerben der Filme und das Stehen im Rampenlicht als integraler Bestandteil der Filmpromotion erachtet wird, übernimmt der Schauspieler, der Filme wie Naam, Sadak, Khalnayak, Vaastav und Munnabhai MBBS gedreht hat, nur selten Promotionsarbeit.

Auf die Frage nach dem Warum antwortete Sanjay, der im Allgemeinen Sanju Baba genannt wird: "Es gibt keinen Grund. Ich denke, es liegt einfach daran, dass ich sehr faul bin. Außerdem finde ich, dass ein Film für sich selbst spricht. Aber es ist doch ziemlich verwirrend, weil es auch wichtig ist, das Publikum zu informieren und Neugierde rund um den Film zu erzeugen. Ich denke, ich sollte jetzt einfach nur aufhören, faul zu sein."

Sieht so aus, als sei er willens, sich zu verändern. Sanjay beteiligt sich an der Promotion seines als nächstes herauskommenden Films Chatur Singh Two Star, der auf dem Roman Chalaak Jasoos basiert.

In dem von Mohammed Aslam und Parag Sanghvi produzierten Film spielen unter der Regie von Ajay Chandhok auch Suresh Menon und Ameesha Patel in Hauptrollen. Er soll am 19. August in die Kinos kommen.

"Als Aslam bhai mit dem Projekt auf mich zu kam, sprach es mich irgendwie an, weil es eine komische Figur ist, einer, der alles falsch macht, aber glaubt, der beste Detektiv in der Stadt zu sein. Ich sagte Aslam bhai, er solle die Story und die Figur noch etwas weiter entwickeln, und dann könnten wir es angehen. Er wandte sich an professionelle Schreiber und tat es. Es ist ein sehr lustiger Film und hat sehr interessante Figuren", sagte Sanjay.

Er hat für den Film sein Aussehen verändert: "Ich musste dafür an Gewicht zulegen, weil der Mann so aussehen sollte wie unsere Cops heutzutage. Danach allerdings wurde es für mich problematisch, dieses Gewicht wieder zu verlieren. Im Roman wird die Figur außerdem als ein sehr tollpatschiger Typ mit einem komischen Schnurrbart beschrieben. Das war für uns ein Stichwort; wir besorgten eine Perücke aus London und probierten mal einen ganz anderen Look. Ich hoffe, er wird den Leuten gefallen."

(IANS / Deutsch von Diwali)

Sanjay's fans in Germany donate USD 1060 to SUPPORT

Sanjay Dutt ist bekanntermaßen ein Unterstützer der NGO SUPPORT (Society Undertaking Poor People's Onus for Rehabilitation) in Mumbai, die sich der Rehabilitation alkohol- und drogensüchtiger Straßenkinder widmet. Die Kinder bekommen ein Obdach, werden entgiftet, betreut und ins Leben (zurück)geführt. Sie erhalten Unterricht und später, wenn sie groß sind, Hilfe bei der Jobsuche. Bei Kindern, die von zu Hause abgehauen sind, wird außerdem versucht, sie wieder mit ihren Familien zusammenzubringen.

Als ehemaliger Drogensüchtiger, der es Mitte der 80er Jahre geschafft hat, von dem Teufelszeug wegzukommen, kennt Sanjay die Probleme und Traumata dieser Kinder nur zu gut. Abgesehen von Geldspenden oder Benefizveranstaltungen bringt sich Sanjay auch persönlich ein, führt Einzel- und Gruppengespräche mit den Kindern, um sie dazu zu animieren, die Drogen aufzugeben, etwas zu lernen und den Schritt in ein neues Leben zu schaffen.

Um Sanjay Dutt und SUPPORT in ihren Bemühungen für diese Kinder zu unterstützen, haben Sanjays Fans in Deutschland erneut eine Spendenaktion ins Leben gerufen und dabei insgesamt 750 Euro gesammelt und an SUPPORT überwiesen. Diese Spende ist zugleich ein symbolisches Geburtstagsgeschenk seiner Fans für Sanjay zu seinem 52. Geburtstag am 29. Juli.

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Sanjay Dutt is known to be a genuine supporter of the NGO SUPPORT (Society Undertaking Poor People's Onus for Rehabilitation) in Mumbai which takes care for drug-addicted street children. As the NGO's Executive Director Sujata Ganega describes it on SUPPORT's website, "If there can be one word to summarise the work of SUPPORT, it is transformation. It is all about transforming the children into normal citizens from their high-risk lifestyle on the streets. Motivating and guiding them to give up their life of substance use, risky sexual behaviour and exploitation on the streets, to a normal childhood of fun and learning. Wherever possible, the children are reunited with their families. If this is not possible, they will remain with the SUPPORT family till they are capable of leading an independant life."

Having once been a drug addict himself, Sanjay knows about the traumata these children are facing, so he makes not only financial contributions but also involves himself, talking to the addicts and helping them gaining the courage to fight their problems and start a new life.

To support Sanjay and SUPPORT in their good work, Sanjay's fans in Germany again made a collection and this time could donate € 750 (USD 1060) to SUPPORT. It's also meant as a birthday present from his fans for Sanjay who's going to become 52 on July 29.

'I'm not old enough to play Salman's dad' - Interview Sanjay Dutt

Mid-Day, 27. Juli 2011

'I'm not old enough to play Salman's dad'

Warum Sanjay Dutt ein Cameo in Bodyguard abgelehnt hat, und über sein Gleichgewicht mit den beiden entfremdeten Khans

B-Town ist voll von Gerüchten darüber, was zwischen Sanjay Dutt und Salman Khan passiert ist. Deshalb fragen wir Dutt...


Jyothi: Warum weigern Sie sich, Salman Khans Vater in Bodyguard zu spielen?

Sanjay: Salman gehört für mich zur Familie. Er bat mich, die Cameo-Rolle seines Vaters in seinem Film Bodyguard zu spielen, als ein anderer Schauspieler diese Rolle zurückwies. Aber ich habe höflich abgelehnt. Ich bin nicht alt genug, um seinen Vater zu spielen, so groß ist der Altersunterschied zwischen uns nicht.

Jyothi: Sie haben Shahrukh Khan nicht zur Geburtstagsfeier Ihrer Frau eingeladen. War das, weil Salman eingeladen war? Und dann, nach Ihrem Streit mit Salman, haben Sie Shahrukh zu sich nach Hause eingeladen. Können Sie das erklären?

Sanjay: Das sind Lügen, die verbreitet werden, um Schauspieler gegeneinander auszuspielen! Es ist absoluter Unsinn. Ich hatte Shahrukh zu Maanayatas Geburtstag eingeladen, aber er konnte nicht kommen, weil er keine Zeit hatte. Das ist auch der Grund, warum er am nächsten Tag zu mir kam.

Jyothi: Wenn Sie sowohl mit Salman und Shahrukh gut befreundet sind, warum spielen Sie dann nicht den Friedensstifter?

Sanjay: Wer bin ich, dass ich Salman Khan und Shahrukh Khan bitten soll, ihren Streit zu vergessen und sich auszusöhnen? Ich habe kein Recht, mich in ihren Privatbereich einzumischen, so wie ich es auch nicht mögen würde, wenn einer von ihnen sich in meinen Privatbereich einmischt.

Jyothi: Ist es wahr, dass Sie Salman in der TV-Reality-Show Dus Ka Dum ersetzen werden?

Sanjay: Überhaupt nicht! Salman wird die Show auch weiterhin moderieren; er hat in der vorigen Saison einen verdammt guten Job gemacht.

Jyothi: Und was ist mit Ihrer gemeinsamen Bigg-Boss-Moderation mit Salman? Ist das auch ein Gerücht?

Sanjay: Nein, das ist kein Gerücht. Ich habe gerade zusammen mit Salman die Promos für die Show gedreht. Er wird nur in den ersten beiden Episoden der Show mein Co-Host sein, dann übernehme ich als Freund, Philosoph und Leiter der Insassen des Bigg-Boss-Hauses.


'Ich bereue nichts im Leben'
Kontroversen beiseite, Sanju Baba sieht der Zukunft optimistisch entgegen...


Jyothi: Welche Rolle spielen Sie in Chatur Singh Two Star?

Sanjay: Ich spiele einen Police Officer, der glaubt, alles richtig zu machen. Er ist ein Dämlack, den Familien und Kinder sicher sofort mögen werden. Die Story basiert auf einem Roman namens Chaalaak Jasoos, aber Regisseur Ajay Chandok hat viel daran verändert. Ameesha Patel ist meine Partnerin in dem Film. Und nein, es ist keine Pink-Panther-Kopie. Keiner dieser Filme ist in Indien gut angekommen. Es hätte daher keinen Sinn, eine solche Marke zu kopieren.

Jyothi: Haben Sie sich auf Ihre Rolle vorbereitet?

Sanjay: Seit meinem ersten Film Rocky habe ich niemals für eine Rolle vorbereitet. Auch hier hatte ich einfach nur Spaß daran, diese Figur zu spielen. Das einzige, was ich im Vorfeld tun musste, war, an Gewicht zuzulegen. Zum Glück habe ich es nach Beendigung der Dreharbeiten geschafft, 20 Kilo abzunehmen.

Jyothi: Wie?

Sanjay: Seit fast sechs Monaten habe ich keinen Tropfen Alkohol angerührt. Nicht einmal Salz. Ich habe mich ausschließlich von gekochtem oder gegrilltem Fisch, Chicken und Gemüse ernährt.

Jyothi: Sind Sie zufrieden mit den Filmen, die Ihnen heute angeboten werden?

Sanjay: Ich bin 51 Jahre alt. Ich kann keinen Collegestudenten mehr spielen oder mit schönen jungen Mädchen um Bäume herumlaufen. Diese schlichte Realität muss ich akzeptieren.

Jyothi: Welchen der Filme Ihres Vaters, des verstorbenen Sunil Dutt, würden Sie gerne neu drehen mit Ihnen in seiner Rolle?

Sanjay: Ich gäbe meinen rechten Arm dafür, einen Film wie Mujhe Jeene Do zu produzieren und darin zu spielen. Für mich ist das der beste Film meines Vaters überhaupt.

Jyothi: Wie würden Sie sich heute selbst bewerten?

Sanjay: Wenn ich ein paar meiner alten Filme anschaue, frage ich mich, wie ich als Schauspieler nur so lausig sein konnte. Aber alles in allem bereue ich überhaupt nichts in meinem Leben. Heute gibt es keine Animositäten mehr zwischen meinen lieben Schwestern und mir; ich habe eine gute Ehefrau, die mich liebt, und zwei süße Kinder, Shahraan und Iqra. Dazu bekomme ich gute Filmangebote. Mehr könnte ich mir nicht wünschen.

(Jyothi Venkatesh; Deutsch von Diwali)

Donnerstag, 21. Juli 2011

Ready (2011; Cameo) - Review in English

In this film Sanjay does just a cameo!

About the story: Prem (Salman Khan), son from a rich house, enjoys his life as a single. His family, led by his father (Mahesh Manjrekar), wants to change this and invites a girl named Pooja who is expected to make Prem settle down. At the airport, Prem actually meets a vigorous young lady, only to discover some time later when she already is like family that she is not Pooja but Sanjana (Asin). She had been on the run from a mafia guy she was to be married to and had taken the chance to seek shelter with Prem. As Prem meanwhile has taken pleasure in Sanjana, he decides to clean house with the two ratty mafia families fighting each other and fighting for Sanjana...


Those who want to watch Ready only because of Sanjay's cameo can switch it off already after about 13 minutes. And if you're not a hardcore Salman Khan fan, you better do so. For though Ready is definitely an improvement after Anees Bazmee's IMHO abysmal No Problem, it's still no comedy revelation, and surely it could only become a blockbuster in India due to Salman's mass appeal and popularity. Right now, Salman presumably could even read aloud Mumbai's telephone book in his films and people would still storm the cinemas.

Ready, a remake of the same-named Telugu hit from 2008, is all in all a one-man show of Salman, in spite of several big family clans around him where (undersold) actors like Sharat Saxena and Mahesh Manjrekar are to be found. Even the cameo scene in the film's first minutes, prominently cast with Sanjay Dutt, Ajay Devgn, Arbaaz Khan, Zarine Khan and Kangna Ranaut, is not more than the icing on the Salman-Ready cake. Admitted, a delicious icing, for the scene in a registrar's office with Sanjay as registrar and divorce lawyer in one is amusing. Salman had taken advantage of the fact that the Rascals crew shot at the same time in Thailand as he did for Ready, and had asked Sanjay Dutt, Ajay Devgn and Kangna Ranaut to do cameos for his film. Of course, they didn't hesitate to do this favour to their mutual friend. Special Thanks to Sanjay Dutt and the others.

Produced by Sohail Khan, Nitin Manmohan, Rajat Rawail, Bhushan & Krishan Kumar; Directed by Anees Bazmee
139 Min.; DVD: T-Series, English Subtitles (including songs); Bonus: Making of Songs (Character Dheela, Dhinka Chika), Bonus Songs (Character Dheela, Dhinka Chika)
© Diwali

Ready (2011; Cameo)

In diesem Film absolviert Sanjay lediglich ein Cameo.

Zur Story: Prem (Salman Khan), ein Sohn aus reichem Hause, genießt sein Single-Dasein. Seine Familie, angeführt von seinem Vater (Mahesh Manjrekar), möchte das ändern und lädt eine gewisse Pooja ein, die Prem endlich an die Kandare nehmen soll. Am Flughafen präsentiert sich ihm in der Tat eine energische junge Dame, und erst, als sie sich in der Familie bereits heimisch fühlt, kommt Prem dahinter, dass es sich bei dieser angeblichen Pooja in Wahrheit um Sanjana (Asin) handelt, die auf der Flucht vor ihrem ungeliebten Mafia-Bräutigam die Gelegenheit genutzt hat, um als Pooja Zuflucht bei Prem zu suchen. Da Prem mittlerweile Gefallen an Sanjana gefunden hat, beschließt er, in den beiden verfeindeten und verlotterten Mafia-Familien, die sich um Sanjana streiten, mit ein paar Tricks gründlich aufzuräumen...

Wer den Film nur wegen Sanjays Cameo anschauen will, kann ihn schon nach einer knappen Viertelstunde wieder ausschalten. Und wer nicht gerade Hardcore-Salman-Fan ist, sollte das vielleicht auch besser tun. Denn auch wenn Ready im Vergleich zu Anees Bazmees schauerlichem Komödien-Tiefpunkt No Problem eine definitive Verbesserung darstellt – eine komödiantische Offenbarung ist er dennoch nicht, und dass er in Indien zum Blockbuster avancierte, ist mit Sicherheit einzig der ungebrochenen Massenpopularität von Salman zu verdanken, der derzeit vermutlich in seinen Filmen das Telefonbuch von Mumbai vorlesen könnte, und die Menschen würden dennoch die Kinos stürmen.

Ready, Remake des gleichnamigen Telugu-Hits von 2008, ist trotz der personenreichen Familienclans, in denen sich immerhin Kaliber wie Sharat Saxena und (der hier unter Wert eingesetzte) Mahesh Manjrekar tummeln, letztlich eine Ein-Mann-Show Salmans. Auch die mit Sanjay Dutt, Ajay Devgn, Arbaaz Khan, Zarine Khan und Kangna Ranaut prominent besetzte Cameo-Szene zu Beginn des Filmes ist letzten Endes nicht mehr als eine Kirsche auf der Salman-Ready-Torte. Wenn auch, zugegeben, eine schmackhafte, denn die Standesamt-Szene mit Sanjay als Standesbeamter und Scheidunganwalt in einer Person ist ein netter Schmunzler. Zu dem Cameo von Sanju, Ajay und Kangna war es gekommen, weil die drei praktischerweise zur gleichen Zeit in Thailand für Rascals drehten wie Salman für Ready und auf Salmans telefonische Anfrage hin willig ihre Dreharbeiten für einen Tag unterbrachen, um ihrem gemeinsamen Freund diesen Gefallen zu tun. Special Thanks to Sanjay Dutt and the others.

Produktion: Sohail Khan, Nitin Manmohan, Rajat Rawail, Bhushan & Krishan Kumar; Regie: Anees Bazmee
139 Min.; DVD: T-Series, englische UT (inkl. Songs); Bonus: Making of Songs (Character Dheela, Dhinka Chika), Bonus Songs (Character Dheela, Dhinka Chika)