Freitag, 15. Oktober 2010

Sanjay Dutt gets into straight-talk mode

The Times of India, 12. Oktober 2010

Würde jemand es wagen, Rajnikanth eine Terrorklage an den Hals zu hängen? ...nein, weil seine Fans und die Tamil-Film-Bruderschaft zu seiner Unterstützung auf die Straße gehen würden - ein Zusammenhalt, wie ihn Bollywood nach Ansicht von Sanjay Dutt verloren hat. Sanjay spricht in diesem Interview Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er sagt, dass die Schauspieler den Respekt, den sie einst gefordert haben, verloren haben.


Anshul: Zwei Stunden täglich im Fitness-Studio; mit 250 kmh über die Autobahn düsen; aufgeregter werdender Vater; nach Ihren eigenen Worten immer noch hibbelig wie ein Anfänger im Vorfeld einer Filmpremiere - in diesem Fall Knock Out. Was ist also jetzt mit 51 Jahren anders als mit 28? Hat das Leben für Sie irgendwie die Pausentaste gedrückt - oder womöglich sogar die Rückspultaste?

Sanjay: Ja... (Pause). Ja, Sie haben Recht; wenn ich jetzt so darüber nachdenke. Es hat sich tatsächlich nicht viel verändert... Ich fahre mein Auto selber. Ich freue mich total auf meine Zwillinge. Ich werde nervös; ich weiß noch, wie ich vor der Premiere von Lamhaa war, ein wenig hibbelig. Und das ist nicht irgendwie willkürlich - genau so bin ich einfach.

Anshul: Und Sie sind jetzt mit 51 fitter als damals mit 21?

Sanjay: Ich denke schon. Und ich konzentriere mich auch deshalb heutzutage auf mein Training, weil, das haben Sie sicher gemerkt, ich mich in Blue und Kidnap ein wenig habe gehen lassen. Ich hatte damals diesen Fall am Hals; die Verurteilung - ich meine das Urteil - stand unmittelbar bevor, und zu diesem Zeitpunkt war es für mich schwierig, mich auf das Kino zu konzentrieren. Es war wie ein Damokles-Schwert, ich steckte fest. Fitness hatte da wohl kaum oberste Priorität. Es war eine solch große... Anschuldigung. Beteiligung an einem Terrorakt? Mein Gott! Als der Richter sagte: das wollten Sie immer hören, das wollte Ihr Dad immer hören, dass Sie von der Terroranklage freigesprochen werden - dieser Moment war der größte, der allergrößte Moment meines Lebens. Es gibt nichts Vergleichbares. Damals hatte ich mich gehen lassen, und ich bekam viele Mails, viele Fan-Reaktionen à la 'du hast den Bodybuilding-Trend in der Industrie gestartet, du hast so hart an deiner Fitness gearbeitet, wir ertragen es einfach nicht, dich so zu sehen'. Ich denke, ich bin es ihnen schuldig. Und deshalb halte ich seit sechs, sieben Monaten eine sehr strenge Diät, gehe zweimal täglich ins Fitness-Studio - noch sechs Monate, und dann werden wir soweit sein mit Sixpack und Co. (grinst)

Anshul: Als Ihr Dad, sagen wir mal, 55 war, da war er ein würdiger Senior in der Industrie, nicht wahr? Sie werden mit 55 vermutlich immer noch so viel trainieren wie jetzt, selber fahren und Ihre vierjährigen Kinder zur Vorschule bringen. Wie stark ist der Kontrast? Um auf den Beginn unseres Gespräches zurückzukommen: Sie leben Ihr Leben, als hätten Sie einen Zeitsprung zurück gemacht. Nach jenem Moment der Befreiung leben Sie ein sehr sorgenfreies, cooles Leben - Sie erleben Ihre Jugend noch einmal, oder?

Sanjay: Weil ich jene Jahre meines Lebens verpasst habe! Jahre, die für mich - für jeden - verdammt wichtige Jahre sind. Ich hatte eine bestimmte Stufe in meiner Karriere erreicht - und urplötzlich krachte alles zusammen durch meine Zeit im Gefängnis. Ich habe 19 Jahre lang diesen schmerzhaften Prozess durchmachen müssen. Ich bin jetzt 51, minus 19 Jahren bedeutet, ich war damals Anfang 30... Ich habe das alles verloren. Die Lücke war zu groß. Es gab eine Zeit, da ging ich jeden Morgen zum Gericht und verbrachte die Zeit von 11 Uhr bis 5 Uhr nachmittags dort. Dann fuhr ich nach Hause. Um sechs Uhr ins Fitness-Studio, um 8 Uhr ans Set. Von 8 Uhr bis 5 Uhr morgens Dreharbeiten, dann wieder nach Hause; gerade mal zwei, drei Stunden Schlaf, dann war ich um 11 Uhr wieder beim Gericht. Zwei Jahre lang war das meine tagtägliche Routine.
Also, es ist nicht bewusst - ich denke gerade wirklich zum ersten Mal darüber nach - aber ja, Sie haben Recht, ich habe in jenen Jahren ein ganz anderes Leben gelebt, und jetzt lebe ich es, wie ich es damals gelebt hätte, wenn die Dinge anders verlaufen wären. Vielleicht als Ausgleich für damals. Ich mache das nicht absichtlich, aber ja, genau so ist es.

Anshul: Sie haben darum gebeten, nicht mehr Baba genannt zu werden; aber vielleicht sehen es die Menschen in Ihrer Umgebung einfach als Chronologie; sie finden nichts dabei, Sie Sanju baba zu nennen aufgrund der Art, wie Sie Dinge sehen, sich verhalten, reagieren. Okay, es ist ein Klischee, aber das Etikett 'missverstanden und mit einem goldenen Herzen' funktioniert doch sowohl für Sie als auch für Salman, nicht wahr? Das Publikum verzeiht Ihnen alles, die Menschen verzeihen Ihnen überhaupt schnell. Und Sie haben die Lust am Leben nicht verloren, Sie sind nicht zum Einsiedler geworden, weil Sie knapp zwanzig Jahre verloren haben.

Sanjay: Bin ich nicht. Nein, bin ich nicht. Und ja, ich habe sehr viel Freude am Leben, nach wie vor. Wahrscheinlich, weil ich eben so viel Zeit verloren habe...
...Aber ja, Sie haben wieder Recht, es gibt so viele Menschen am Set, vor allem viele Techniker, die mich Baba nennen. Und wenn ich lache und sage, 'jetzt kommt, bin ich denn ein kleiner Junge, welcher Baba ist denn 50 Jahre alt' - dann sagen sie: 'Okay, aber im Herzen bist du doch ein Baba!' Ich frage: 'Aber warum?' - ich wollte es wirklich verstehen. Und sie sagten: 'Bei dir gibt’s keine Anspannung, du setzt dich auf den Boden, trinkst beedi und isst von unserem Teller.'

Anshul: Die Anziehungskraft von Munnabhai und dem Mann, der ihn spielt, überlappen sich irgendwie. Aber interessanterweise hätten Sie Munnabhai damals, als Sie noch eher im MBBS-Studenten-Alter waren, also zu Zeiten von Rocky oder Naam, nicht halb so gut spielen können wie in Ihren Vierzigern, oder?

Sanjay: Auf keinen Fall!

Anshul: Obwohl Sie mit 51 noch weiter von einem MBBS-Studenten entfernt sind als damals?

Sanjay: Ja, ja... Ich musste wohl etwas reifer sein, um all das zu spielen.

Anshul: Oder vielleicht auch, weil Sie in jenen Jahren viel mehr Ecken und Kanten hatten - und in den vergangenen paar Jahren viel entspannter waren?

Sanjay: Ich denke schon... In mancherlei Hinsicht bin ich vielleicht Munnabhai. Außerdem hat diese Rolle mein Leben verändert. Sie hat das Bad-Boy-Image aufpoliert, das ich hatte.

Anshul: Gehe ich recht in der Annahme, dass Sanjay Dutt zu einem gewissen Zeitpunkt - im Moment des 'Kein Terrorist' - aufgehört hat, mit sich selbst zu sympathisieren, dass die Menschen allmählich aufgehört haben, ihn zu bemitleiden, und dass er seitdem mental in einen anderen Gang geschaltet hat?

Sanjay: Ja... ja, ich glaube schon. Ja, nach jenem Urteil hat sich viel verändert. Neunzehn Jahre können jeden fertigmachen. Ich schwöre, es gab viele, viele Momente, wo ich einfach nur aufgeben wollte. Einfach alles bleiben lassen wollte. Aber ich weiß nicht, warum - irgendetwas sagte mir dann immer: Gib nicht auf, kämpfe, kämpfe bis zum Schluss!
Es war ein wunderbarer Augenblick, am Ende von all dem schließlich den Richterspruch zu hören, und wie Sie sagten, ich denke, das hat mich wieder zum Leben gebracht. Es brachte mich zurück. Obwohl mein Fall noch immer beim Supreme Court in der Schwebe ist...

Anshul: ...er schwebt nicht in Ihren Gedanken, richtig?

Sanjay: Ja. Das ist es, was sich geändert hat.

Anshul: Bad boy, goldenes Herz - langweilt Sie dieser Stempel nicht irgendwann mal?

Sanjay: Er ist jetzt ein Teil meines Lebens! (lacht)

Anshul: Sie stammen aus einer Congress-Familie, Sie sind bekannt für Ihren freundlichen Umgang mit Bal Thackeray, und Sie waren bei der SP - oder zumindest bei Amar Singh. Für einen unpolitischen Menschen ist das eine ganz schöne Vielfalt.

Sanjay: Bei der SP war ich ausschließlich wegen Amar Singhji. Das Wichtigste zu diesem Zeitpunkt, jedenfalls für mich, war, dass die Samajwadis und der Congress eine Art Koalition anstrebten. Ich habe auch eine Menge Fühler ausgestreckt, aber ich glaube, damals hat mich keiner ernst genommen.

Anshul: Fühler in welche Richtung?

Sanjay: Congress. Also ich ging zur SP, und dann sind SP und Congress am Ende doch nicht gemeinsam in den Wahlkampf gezogen. Und in diesem Kontext bin ich dem ehrenwerten Gericht geradezu dankbar, dass sie mich nicht für Lucknow kandidieren ließen. Wenn ich heute darüber nachdenke - sie haben mir damit einen riesengroßen Gefallen getan.

Anshul: Wieso das?

Sanjay: Weil ich nicht glaube, dass ich bereit bin für einen Sitz im Parlament. In so einem Fall musst du dich hundertprozentig dafür einsetzen. Und ich hätte dann eine Menge meiner Filme verpasst. Außerdem verlagerte sich mein Hauptaugenmerk grundlegend in Richtung Amar Singhjis Gesundheit; mehr als alles andere ging es mir darum, mich um ihn zu kümmern. Er ist wie ein Bruder für mich. Er ist ein herzensguter Mensch.
Den Dutts liegt der Congress im Blut. Gar keine Frage. Die Beziehung meiner Eltern zu Panditji, zu Mrs Gandhi, zu Rajivji, zu Sanjayji - das ist unvergesslich. Als Rajivji starb, war das für meinen Vater ein ebensolcher Schlag, wie er es für die unmittelbaren Familienangehörigen gewesen sein muss. Ich weiß noch, ich war noch relativ jung, und in unserem Haus wurde damals 40 Tage lang getrauert. Das war seine Liebe und Zuneigung zu dieser Familie. Und bei mir ist es das Gleiche, ich kann das nicht ändern.

Anshul: Ist das nicht eine seltsame Koinzidenz: Amar Singh ist wie ein Bruder für zwei Megastars, die beide auf langjährige Verbindungen zwischen ihrer Familie und den Gandhis zurückblicken können und die nun jedoch beide vom Congress auf Sicherheitsabstand gehalten werden?

Sanjay: Nein, der Congress hat mich nicht auf Distanz gehalten. Ich meine, ich bin niemals wirklich auf sie zugegangen. Nach dem Tod meines Vaters wollten viele, dass ich nun an seiner Stelle kandidiere. Aber ich steckte mitten in Dreharbeiten und einer Menge anderer Dinge, und außerdem ist Priya ein besserer Kandidat. Sie hat viel Zeit mit Dutt saab verbracht, auf seinen Friedensmärschen und all dem. Aber sie konnte sich nicht dazu entschließen wegen ihrer Schwangerschaft. Ich musste sie überzeugen, dass einer von uns kandidieren musste; schließlich handelte es sich um Dutt saabs Wahlkreis, er sollte in der Familie bleiben. Und sie macht einen phantastischen Job.

Anshul: Es ist der starke Eindruck entstanden, dass die Nachkommen von Dutt saab heute nicht mehr so gut aufeinander zu sprechen sind, dass die Familie gespalten ist, vor allem seit Ihrer Heirat. Ist da was Wahres dran?

Sanjay: Es gibt keine Spaltung, so etwas ist gar nicht möglich. Streitereien zwischen Brüdern und Schwestern gibt es in jeder Familie mal; unsere Streitereien werden eben in der Öffentlichkeit bekannt, weil ich Schauspieler bin und Priya Parlamentsmitglied ist und weil wir Sunil Dutts Kinder sind. Aber wir sind gleichen Bluts, uns kann nichts entzweien.

Anshul: Sie haben ein paar ziemlich scharfe Bemerkungen gemacht, es gäbe nur eine Mrs Dutt in Pali Hill (Maanayata) und dass Frauen ihren Mädchennamen nach der Hochzeit ablegen sollten. Das dürfte Priya kaum gefallen haben.

Sanjay: Aber ist es denn nicht Tatsache?

Anshul: Selbst wenn Sie es als eine Tatsache sehen, es ist in höchstem Maße politisch unkorrekt, oder?

Sanjay: Wie auch immer, das war in jenem Augenblick.

Anshul: Es gibt eine allgemeine Ansicht, dass das System mit Berühmtheiten härter umgeht und diese besonders genau und häufig kontrolliert. Andererseits bekommt man bisweilen den Eindruck, dass das Gesetz VIPs meistens laufen lässt. Wie sehen Sie das?

Sanjay: Ich denke, es gibt drei Typen. Diese beiden - und es kommen auch beide vor -, und der dritte ist, zum Sündenbock gemacht zu werden (lacht). Wenn an jemandem ein Exempel statuiert werden soll. Uns Stars passiert so etwas öfter. Mit Salman ist es genau das gleiche. Natürlich ist es nicht richtig, jemanden über den Haufen zu fahren, das will ich damit überhaupt nicht sagen. Nur: Wie viele Fälle von Trunkenheit am Steuer gab es denn noch außer dem seinen - und wer redet über die? Aber wenn es sich um Salman handelt, dann läuft das nach dem Motto 'los, jetzt schaut ohnehin gerade jeder auf ihn'.
Das war nicht immer so. Zu meines Vaters Zeiten, als meine Mom noch da war, da wurde ein Schauspieler wirklich respektiert. Respektiert in dem Sinne, auch von den Politikern. Ich weiß noch, Dad und Mom konnten jederzeit ohne einen Termin im Haus von Madam Gandhi ein und ausgehen. Das war eben diese Nähe, diese Freundschaft, dieser Grad des Respekts füreinander. Diese ganze Achtung und der Respekt für einen Schauspieler sind im Laufe der Zeit immer mehr gesunken...
Ich finde, wir sollten nicht so behandelt werden. Aber vielleicht ist es unsere eigene Schuld, unsere Fraternität muss das auch auf die eigene Kappe nehmen, dass der Respekt-Level so gesunken ist. Jeder tanzt für Geld auf Hochzeiten, geht hierhin, geht dorthin. Das wirkt sich auf die Achtung aus... In Hollywood habe ich so etwas nie gesehen - ein Tom Cruise, der bei der Oscar-Verleihung tanzt, weil man ihm 50.000 Dollar dafür zahlt? Nein, so etwas habe ich nie gesehen. Da gibt es noch Achtung. Sie setzen sich in den Saal und schauen die Show an.
Ich denke, das ist der Grund, warum wir zur Zielscheibe werden.

Anshul: Das Format, das Schauspielerinnen wie Smita Patil oder Shabana Azmi noch bis vor gar nicht so langer Zeit hatten, ist irgendwie schwer zu erreichen, nicht wahr?

Sanjay: Ja, absolut. Solche Menschen forderten, ja geboten Respekt - als Schauspieler. Von jedem, inklusive der Politiker. Mit ihnen legte man sich nicht an.

Anshul: Sie sagten vorhin 'unsere Fraternität'. Gibt es denn heute in der Filmindustrie eine 'Fraternität', eine Bruderschaft?

Sanjay: Damit ist es aus und vorbei! Es ist traurig, aber was kann man machen. Als wir zur Industrie kamen, da gab es noch eine Bruderschaft. Wir waren alle so viel zusammen! Es gab nur eine Show - die Verleihung der Filmfare Awards. Und da sind wir alle gemeinsam hingegangen. Da gab es noch Achtung und Zusammenhalt. Jetzt dagegen geht es nur noch um Lager. Einer ist in dem Lager, einer in jenem Lager, der in diesem, der in jenem... Menschen wie ich verstehen das nicht. Ich bin in keinem Lager. Ich bin für alle meine Kollegen da. Ich liebe die Industrie. Ein Lagergenosse - so einen Quatsch gibt's für mich nicht. So bin ich nicht aufgezogen worden. So war es nicht, als ich zum Film ging. Jetzt wird es manchmal schwierig für mich...

Anshul: Jeder achtet darauf, wer zu wessen Veranstaltung geht, welche Partys nicht besucht und so weiter... meinen Sie das?

Sanjay: Ich versuche, überall hinzugehen. Warum auch nicht? Sie sind alle meine Kollegen.

Anshul: Wieviele Ihrer Kollegen sind zu Ihnen gestanden, als Sie jene Zeit durchmachten?

Sanjay: Niemand. Niemand stand zu mir.

Anshul: So sehr verletzt?

Sanjay: Sehen Sie, diese Zeit im Gefängnis, um es Ihnen ganz ehrlich zu sagen - ich habe eine Menge dabei gelernt. Ich habe gelernt, tolerant zu sein. Ich habe gelernt zu vergeben. Diese Eigenschaften hatte ich vorher nicht. Ich weiß noch, als ich zum ersten Mal verhaftet wurde, da kam die Industrie in Bussen zum Polizeirevier. Dann haben ein paar Politikertypen ein bisschen Unruhe verbreitet, und alle - die Industriegenossen - rannten davon.
Damals wurde ich deswegen richtig wütend. Aber später, als ich darüber nachdachte, warum die Menschen nicht zu mir gestanden waren - da fragte ich mich selbst, wäre ich zu ihnen gestanden? Mit einem 'Terroristen' in Verbindung gebracht zu werden - das ist nicht leicht. Ich lernte, einfach zu vergessen und zu vergeben, und zu denken: Vielleicht wäre auch ich nicht zu einem gestanden, der unter Terroranklage stand.

Würden wir alle als Bruderschaft zusammenstehen, dann würden diese Dinge nicht passieren, denke ich. Versuchen Sie, einem Rajnikanth einen Fall wie einen Terrorakt anzuhängen - und dann schauen wir mal, was dann in Tamil Nadu passiert. Niemand kann das. Das ist die Macht eines Stars. Die Bruderschaft im Süden steht so eng zusammen - das gibt es in unserer Industrie nicht.

Anshul: Nicht mehr, meinen Sie?

Sanjay: Ja. Früher schon, aber jetzt nicht mehr.

(Anshul Chaturvedi; Deutsch von Diwali)

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